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Kneipenquiz starten: So überzeugst du den Wirt vom Pubquiz-Abend
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Kneipenquiz starten: So überzeugst du den Wirt

· 6 Min Lesezeit
Kneipenquiz starten: So überzeugst du den Wirt

Du willst ein Kneipenquiz starten — aber wie überzeugst du den Wirt? Argumente, Vertragsdetails und Win-Win-Modelle aus echter Verhandlungserfahrung.

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Warum die Wirts-Frage entscheidend ist

Du hast ein perfektes Quiz-Konzept, kennst dich mit Fragen aus, hast Lust auf Moderation. Was fehlt: Eine Kneipe, die mitmacht. Viele scheitern hier — nicht am Konzept, sondern am Verhandlungs-Pitch. In diesem Artikel: Wie du Kneipen-Wirten zeigst, dass dein Quiz für sie ein Geschäft ist.

Die Realität aus Wirts-Sicht

Stell dir vor, du bist Pub-Wirt. Eine fremde Person tritt rein und sagt: „Ich möchte hier mein Quiz veranstalten." Was hörst du? Risiko. Du musst Tische blockieren, dein Stamm-Publikum riskieren, einen Abend deiner Zeit investieren. Was bekommst du zurück? Unklar.

Deine Aufgabe: Diese Unsicherheit auflösen. Bevor du das Pitch hältst, musst du verstehen, was den Wirt antreibt:

  • Mehr Umsatz an einem typischerweise schwachen Wochenabend
  • Stammkundschaft aufbauen, nicht Eintags-Fliegen
  • Kein Stress — der Abend muss sich von selbst tragen
  • Sauberer Ablauf — keine Beschwerden, keine Polizei-Einsätze

Das Pitch-Setup: 3 Schritte

Schritt 1: Lass den Wirt zu Gesicht bekommen, dass es funktioniert

Vor dem Pitch: Geh selbst zu einem Pubquiz in der Nachbarstadt. Mach Fotos, sammle Zahlen. „Im Pub XY in Bremen kommen jeden Donnerstag 8-12 Teams" ist ein anderes Argument als „ich glaube, das wäre toll".

Schritt 2: Wähle die richtige Kneipe

Nicht jede Kneipe passt. Kriterien für gute Kneipenquiz-Locations:

  • Schwacher Wochenabend — Dienstag, Mittwoch, Donnerstag (nicht Freitag/Samstag)
  • Tische, die sich verschieben lassen — keine fest verschraubten Möbel
  • Mindestens 30-40 Sitzplätze — sonst lohnt sich der Aufwand nicht
  • Wirts-Persönlichkeit — neugierig, experimentierfreudig
  • Nicht zu laut — Restaurant-Lautstärke, kein Discothek-Pub

Schritt 3: Der Pitch (5 Minuten)

So strukturierst du das Gespräch:

  1. Begrüßung — kurz, nicht aufdringlich
  2. Konzept-Skizze — „Ich will jeden Mittwoch ab 19:30 ein Quiz machen, 90 Minuten, dann normaler Pub-Betrieb"
  3. Was bringt dem Wirt: mehr Umsatz, neue Stammgäste, kein Aufwand
  4. Was du brauchst: Mikro-Anschluss, Tisch reserviert für Punkte-Auswertung, evtl. Beamer
  5. Wie ihr das verteilt: Beispiel-Modell unten
  6. Trial-Angebot: „Lass uns 4 Wochen testen, danach entscheiden"

Vertrags-Modelle

Modell 1: Honorar pro Abend (klassisch)

Wirt zahlt dir 80-150€ pro Abend, du bringst Quiz und Equipment. Vorteil: Klarer Cashflow für dich. Nachteil: Wirt muss vorab investieren.

Modell 2: Umsatz-Beteiligung

Du bekommst 10-20% des Quiz-Abend-Mehrumsatzes (z.B. Differenz zum durchschnittlichen Mittwoch-Umsatz). Vorteil: Wirt hat Null Risiko. Nachteil: Aufwand der Berechnung, Vertrauenssache.

Modell 3: Eintritt + Sponsoring

Teilnehmer zahlen 3-5€ Eintritt pro Person, Wirt sponsert Preise (Verzehrgutscheine), du behältst den Eintritt. Vorteil: Echtes Win-Win. Nachteil: Eintritt schreckt manchen Stammkunden ab.

Modell 4: Hybrid (oft empfohlen)

Trial-Phase 4 Wochen: Wirt zahlt nichts, du verdienst nichts. Du sammelst Erfahrung, der Wirt sieht den Effekt. Ab Woche 5: Modell 1 oder 3.

Vertragspunkte schriftlich

Auch bei Handschlag-Deals: Schreib mindestens eine Mail mit den Eckpunkten:

  • Wann (Wochentag, Uhrzeit, Dauer)
  • Wie lange (Trial-Phase, danach Verlängerung)
  • Wer macht was (Promo, Equipment, Anwesenheit)
  • Geld (Honorar oder Beteiligung, Auszahlungs-Modus)
  • Kündigung (Frist 2-4 Wochen)

Häufigster Verhandlungs-Fehler

Du verlangst sofort Honorar. Klingt verständlich, ist aber strategisch falsch. Wirt sieht: Dieser Quiz-Mensch bringt nichts mit, will aber Geld. Lösung: Trial-Phase ohne Honorar anbieten. Die Macht der Demonstration ist 10x stärker als das beste Argument.

Was, wenn der Wirt ablehnt?

Geht zur nächsten Kneipe. In jeder Mittelstadt gibt es 5-10 passende Locations. Wer nein sagt, hat seinen Grund — überrede niemanden. Schlechte Wirts-Beziehung killt jeden Quizabend.

Fazit

Erfolgreich Kneipenquiz starten = Trial-Phase + Win-Win-Pitch + die richtige Location. Sobald 4 Wochen lang konstant 6-8 Teams kommen, ist die Verhandlung über das Geld plötzlich umgekehrt: Der Wirt fragt dich. Mehr zu Quiz-Promotion in unserem Werbe-Guide.

Häufige Fragen rund um Pubquiz mit PubQuizTool

Was ist PubQuizTool?

PubQuizTool ist eine fertige Live-Quiz-Lösung für Veranstalter — Bars, Hotels, Jugendherbergen, Events. Der Wirt startet das Quiz auf einem Bildschirm, Gäste treten per QR-Code mit dem Handy bei, Punkte zählen sich automatisch. Kein Moderator, kein Auszählen, keine Vorbereitung.

Was kostet PubQuizTool?

14 Tage kostenlos testen, kein Zahlungsmittel nötig. Danach gibt es planbare Monatspakete für regelmäßige Veranstalter.

Brauche ich besonderes Equipment?

Ein Bildschirm oder Beamer und WLAN reichen. Die Gäste benutzen ihr eigenes Smartphone, ohne App, ohne Konto. In der Praxis brauchst du ungefähr fünf Minuten zum Aufbau.

Funktioniert PubQuizTool ohne Vorbereitung?

Ja. Es gibt fertige Fragenpakete für jede Zielgruppe und jedes Niveau, oder du importierst eigene Fragen per Datei. Der Spielablauf läuft komplett automatisch — du gibst nur den Startschuss.

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Fülle deine Location mit interaktiven Quizabenden – ohne Aufwand. Gäste spielen per Handy mit, Punkte zählen sich automatisch, du moderierst entspannt.

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